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Folge 28 · Staffel 3 · Amphibie · Braunfrosch

Grasfrosch

Rana temporaria

Der Grasfrosch ist oft braun statt grün. Er verbindet zwei Welten: Seine Kaulquappen wachsen im Wasser auf, die erwachsenen Frösche leben überwiegend an Land.

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Staffel 3 · Folge 28 · Veröffentlichung:

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Tierwissen · recherchiert

Grasfrosch verstehen

Nicht nur Steckbriefwissen: Hier geht es darum, wie Körperbau, Verhalten und Lebensraum zusammenhängen.

TiergruppeAmphibien · Froschlurche
Körperlängemeist 6–9 cm; große Tiere bis etwa 10 cm
Erkennungvariable Braunfärbung und dunkler Schläfenfleck
Lebensraumfeuchte Wiesen, Wälder und Gärten; Laichgewässer
NahrungInsekten, Spinnen, Würmer und Schnecken
FortpflanzungLaichballen im zeitigen Frühjahr

Warum heißt ein brauner Frosch Grasfrosch?

Der Name bezieht sich auf seinen Lebensraum in der Gras- und Krautschicht. Seine Färbung ist sehr variabel: braun, gelblich, rötlich oder olivfarben, häufig mit Flecken. Seitlich am Kopf liegt ein dunkler Schläfenfleck. Zur Gruppe der Braunfrösche gehören auch ähnliche Arten. Ein Foto allein lässt daher nicht immer eine sichere Bestimmung zu.

Früh im Jahr zum Wasser

Schon im zeitigen Frühjahr wandern Grasfrösche bei geeigneter Witterung zu ihren Laichgewässern. Das Weibchen setzt einen gallertartigen Ballen mit vielen Eiern ab. Flache, ruhige Gewässerbereiche können sich rasch erwärmen und so die Entwicklung unterstützen. Straßen auf dem Wanderweg sind eine große Gefahr. Beobachte die Wanderung nur gemeinsam mit Erwachsenen von einem sicheren Standort aus.

Von der Kaulquappe zum Frosch

Aus den Eiern schlüpfen Kaulquappen. Während der Entwicklung bilden sich Beine; der Schwanz wird nach und nach zurückgebildet. Die Umwandlung heißt Metamorphose. Wann kleine Frösche an Land gehen, hängt von Temperatur, Nahrung und Standort ab. Laich und Kaulquappen bleiben im Gewässer: Auch vom Ufer lassen sich Veränderungen über mehrere Besuche hinweg entdecken.

Das Leben zwischen zwei Lebensräumen

Nach der Fortpflanzung nutzen Grasfrösche feuchte, geschützte Bereiche an Land. Dort fangen sie kleine Tiere wie Insekten, Würmer und Schnecken. Die kalte Jahreszeit verbringen sie in geschützten Quartieren an Land oder im Wasser. Ihr Schutz braucht beides: geeignete Laichgewässer und gute Landlebensräume mit sicheren Verbindungen dazwischen. Eine Beobachtungsskizze kann zeigen, wo diese Verbindungen fehlen.

Für kleine und große Forschende

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