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Folge 29 · Staffel 3 · Insekt · Schwimmkäfer

Gelbrandkäfer

Dytiscus marginalis

Ein gelber Rand, kräftige Schwimmbeine und ein Luftvorrat zum Tauchen: Der Gelbrandkäfer ist ein beweglicher Jäger im Wasser – und kann sogar fliegen.

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Staffel 3 · Folge 29 · Veröffentlichung:

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Tierwissen · recherchiert

Gelbrandkäfer verstehen

Nicht nur Steckbriefwissen: Hier geht es darum, wie Körperbau, Verhalten und Lebensraum zusammenhängen.

ArtGemeiner Gelbrandkäfer
Körperlängeetwa 3–3,5 cm
Lebensraumpflanzenreiche, stehende oder langsam fließende Gewässer
Nahrungkleine Wassertiere; auch Aas
Atmungholt Luft an der Wasseroberfläche
Besonderheitschwimmt und fliegt; verpuppt sich an Land

Schwimmbeine mit eingebauten Paddeln

Der Gemeine Gelbrandkäfer gehört zu den Schwimmkäfern. Sein dunkler Körper wird an Halsschild und Flügeldecken von einem gelben Rand eingefasst. Borsten an den Hinterbeinen vergrößern die Fläche beim Rudern. So bewegt er sich geschickt zwischen Wasserpflanzen. Es gibt ähnliche Käferarten: Ein gelber Rand allein ist noch keine sichere Bestimmung.

Ein Taucher, der Luft holen muss

Obwohl er im Wasser lebt, braucht der Käfer Luft. Dazu erreicht er mit dem Hinterende die Wasseroberfläche und erneuert seinen Luftvorrat unter den Flügeldecken. Beobachte vom Ufer, wie Schwimmen und Luftschöpfen einander abwechseln. Mit seinen Flugflügeln kann der erwachsene Käfer außerdem andere Gewässer erreichen, etwa wenn ein Tümpel austrocknet.

Auch die Larve ist eine Jägerin

Käfer und Larven ernähren sich räuberisch von kleinen Wassertieren. Die längliche Larve sieht dabei ganz anders aus als der ovale Käfer: Sie hat kräftige, gebogene Mundwerkzeuge. Damit packt sie Beute und nimmt deren verflüssigten Inhalt auf. Gelbrandkäfer sind Teil des Nahrungsnetzes im Teich. Sie können selbst Beute anderer Tiere werden.

Für die Verwandlung an Land

Das Weibchen legt Eier in Wasserpflanzen ab. Die Larven wachsen im Wasser heran und verlassen es zur Verpuppung. In einer geschützten Erdhöhle entsteht aus der Puppe der fertige Käfer, der wieder ins Wasser zurückkehrt. Ein naturnahes Gewässer braucht deshalb auch passende Ufer. Beobachte ohne zu fangen oder das Ufer aufzugraben; am Wasser ist eine erwachsene Begleitperson dabei.

Für kleine und große Forschende

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