Bella Wildherz als flexibles Naturbildungsangebot für pädagogische Einrichtungen
Für euch in Schule · Ganztag · Hort · Naturgruppe

Kommt mit mir nach draußen.
Den Lernweg bestimmt ihr.

Bei mir findet ihr Geschichten, Tierwissen, Forscherfragen und Naturmissionen. Ihr wählt aus, verbindet die Bausteine miteinander und passt sie an eure Lerngruppe an.

Alles, was ihr bei mir findet, ist kostenlos und werbefrei. Ich gebe euch Orientierung, aber keinen vorgeschriebenen Unterrichtsweg.
So möchte ich euch begleiten

Eine vorbereitete Naturlernwelt – kein Weg zum Abarbeiten

Ich erzähle ruhige Geschichten über heimische Tiere und verbinde sie mit Tierwissen, Forscherfragen, Materialien und kleinen Aufträgen für draußen. In jeder Folge begegnen wir einem anderen Tier. Mein Grundgedanke bleibt dabei immer derselbe: Erst entsteht Beziehung, dann Neugier. Wir beobachten genau, verstehen Zusammenhänge, halten Entdeckungen fest und entwickeln einen achtsamen Umgang mit der Natur.

Ihr müsst bei mir keinen vollständigen Ablauf übernehmen. Vielleicht hört ihr nur eine Geschichte, wählt eine Naturmission aus oder nutzt ein Forscherblatt zur Vertiefung. Ihr könnt aber auch mehrere Bausteine zu einer Unterrichtsstunde, einer Reihe oder einem Ganztagsangebot verbinden.

Was ich euch auf dieser Seite zeige, sind deshalb mögliche Lernwege. Sie geben euch Struktur, wenn ihr sie braucht – und lassen euch frei, sobald eure Lerngruppe einen eigenen Weg einschlägt.

Frei auswählbar Nehmt einen einzelnen Impuls oder verbindet mehrere meiner Bausteine miteinander.
Wiedererkennbar Mein vertrauter Aufbau macht es leichter, immer wieder mit einem neuen Tier zu beginnen.
Draußen verankert Meine digitalen und gedruckten Angebote sollen euch nicht drinnen halten, sondern echte Naturerfahrungen anstoßen.
Niedrigschwellig Ihr könnt alles kostenlos, werbefrei und auf unterschiedlichen Zeit- und Anspruchsniveaus nutzen.
Was ich euch mitbringe

Nehmt euch, was zu euch passt

Nicht zu jedem Tier gibt es zu jeder Zeit genau dieselben Formate. Hier seht ihr, welche Zugänge ich euch grundsätzlich anbiete. Eine pädagogische Einheit kann schon mit einem einzigen Baustein beginnen.

Podcastgeschichte

In meinen längeren Geschichten begegnen wir einem Tier ganz in Ruhe. So entstehen Beziehung, Bilder im Kopf und ein gemeinsamer Gesprächsanlass.

Hören & Vorstellen

Ellys Tierfakten & Naturfunke

Ellys phantastische Tierfakten und mein Naturfunke sind bewusst kurz. Wir haben beide Formate besonders für Schule, Unterricht und pädagogische Einrichtungen entwickelt: Sie wecken Neugier und führen schnell zum Weiterforschen – als kompakte Alternative zu meiner langen Podcastgeschichte.

Kurzer, direkter Einstieg

Tiersteckbrief

In meinen Steckbriefen findet ihr kompaktes Wissen zu Merkmalen, Lebensraum, Nahrung und besonderen Anpassungen.

Informieren

Forscherblatt

Meine Forscherblätter laden zum Beobachten, Vergleichen, Zeichnen, Ordnen, Vermuten und Weiterdenken ein.

Selbst tätig werden

Lernbegleiter

In meinen Lernbegleitern findet ihr didaktische Hinweise, Gesprächsimpulse und mögliche Lernziele für eure Planung.

Planung erleichtern

Notizbuchseiten

In meinem Notizbuch teile ich Zeichnungen, Beobachtungen und Fragen. Die Seiten laden zum Blättern und zum eigenen Dokumentieren ein.

Spuren festhalten

Naturmission

Mit einer kleinen, konkreten Mission lenke ich euren Blick auf Spuren, Geräusche, Strukturen oder Lebensräume.

Nach draußen

Tierlied & kreative Wege

Mit Tierliedern, Zeichnung, Bewegung und Gestaltung öffne ich weitere Wege zum Tier und zu seinem Lebensraum.

Ausdruck & Vertiefung
Ein Weg, den ihr wählen könnt

Vom ersten Staunen zum verantwortlichen Handeln

Wenn ihr euch einen roten Faden wünscht, könnt ihr mir in sechs Schritten folgen. Ihr dürft den Weg vollständig nutzen, kürzen, anders anordnen oder an jeder beliebigen Stelle beginnen.

Diese sechs Schritte sind nur eine Orientierungshilfe. Kein Schritt ist Pflicht, und sie sind kein Qualitätscheck für eine gelungene Zeit mit mir.
1

Begegnen

Ich öffne die Begegnung mit einer Geschichte, einem Geräusch, einem Bild oder einer echten Spur. So darf zuerst Gefühl und Staunen entstehen.

Möglich mit: Podcast · Ellys Tierfakten · Naturfunke · Bild
2

Fragen

Gebt Vorwissen, Vermutungen und echten Kinderfragen Raum. Nicht jede Frage muss sofort beantwortet werden.

Möglich mit: Gespräch · Forscherfrage
3

Entdecken

Entdeckt gemeinsam Merkmale, Lebensweise, Nahrung, Entwicklung und Lebensraum – durch Recherche, Vergleich oder Gespräch.

Möglich mit: Steckbrief · Material
4

Draußen forschen

Draußen müssen die Kinder nicht unbedingt das Tier selbst finden. Oft erzählen Spuren, Geräusche und Lebensräume schon eine ganze Geschichte.

Möglich mit: Naturmission · Schulgelände
5

Dokumentieren

Haltet eure Entdeckungen fest: gezeichnet, beschrieben, fotografiert, gezählt, geordnet, erzählt oder präsentiert.

Möglich mit: Forscherblatt · Notizbuch
6

Schützen & handeln

Überlegt gemeinsam, was das Tier braucht, wie menschliches Handeln wirkt und welche kleine, sinnvolle Handlung möglich ist.

Möglich mit: Schutzidee · Wiederholungsbesuch
So könnt ihr mit mir lernen

Von zehn Minuten bis zum ganzen Forschertag mit mir

Ich habe euch verschiedene Abläufe vorbereitet. Ihr könnt sie direkt übernehmen oder als Ausgangspunkt für eigene Ideen nutzen. Die Zeiten sind nur Richtwerte: Kinderfragen, Wetter, Wege und Entdeckungen dürfen euren Plan jederzeit verändern.

Bella-Kurzimpuls · etwa 10–20 Minuten Morgenkreis, Übergang, Vertretung, Ruhephase oder spontaner Naturmoment wenig Vorbereitung

Manchmal reichen schon wenige Minuten, damit ein Tier den ganzen Tag über im Kopf bleibt. Danach muss keine vollständige Ergebnissicherung folgen.

1. EinstiegStartet mit Ellys Tierfakten oder meinem Naturfunken. Alternativ könnt ihr einen kurzen Podcastausschnitt, ein Tiergeräusch oder ein Bild nutzen.
2. Eine FrageSammelt eine erste Vermutung: Wo könnte dieses Tier hier in der Nähe leben?
3. MitnahmeGebt eine kleine Beobachtungsfrage mit in die Pause, auf den Heimweg oder zum nächsten Spaziergang.

Geeignet, wenn …

  • nur wenig Zeit verfügbar ist,
  • ein neues Thema zunächst Interesse wecken soll,
  • eine Naturfrage über den Tag hinweg weiterwirken darf.
Bella-Unterrichtsstunde · etwa 45 Minuten Ein gemeinsamer Einstieg mit individueller oder kooperativer Vertiefung Grundschule
10 MinutenBeginnt mit Ellys Tierfakten oder meinem Naturfunken und sammelt erste Fragen. Alternativ könnt ihr einen Ausschnitt aus meiner Podcastgeschichte hören.
20 MinutenLasst die Kinder mit Steckbrief, Forscherblatt, Notizbuchseite oder freier Recherche allein, zu zweit oder in Gruppen weiterarbeiten.
15 MinutenTeilt eure Erkenntnisse und bereitet eine passende Naturmission vor.

Offene Varianten

  • Lasst die Kinder zwischen Zeichnen, Lesen, Hören und Forschen wählen.
  • Verschiedene Gruppen dürfen unterschiedliche Seiten desselben Tieres untersuchen.
  • Ergebnisse können mündlich, bildlich, schriftlich oder auf einem gemeinsamen Klassenplakat sichtbar werden.
Bella-Doppelstunde · etwa 90 Minuten Hören, forschen, hinausgehen und Beobachtungen auswerten mit Draußenzeit

In einer Doppelstunde habt ihr genug Raum, meinen digitalen oder erzählerischen Einstieg mit einer echten Naturbeobachtung zu verbinden.

Drinnen beginnenLernt das Tier kennen, wählt eine Forscherfrage und besprecht Regeln für achtsames Beobachten.
Draußen untersuchenSucht auf dem Schulhof, auf einer Wiese, im Park oder am Waldrand nach Spuren, Strukturen und Merkmalen des Lebensraums.
Gemeinsam deutenDokumentiert eure Funde, deutet sie vorsichtig und haltet offene Fragen fest.

Das Tier selbst muss sich dabei nicht zeigen. Häufig erzählen sein Lebensraum, Nahrungspflanzen, Verstecke, Fraßspuren, Geräusche oder menschliche Einflüsse sogar mehr.

Kleine Unterrichtsreihe · 3 bis 6 Einheiten Ein Tier, ein Lebensraum oder mehrere Arten im Vergleich vertiefend

Möglicher Aufbau

  • Begegnung: Geschichte hören, Vorwissen und Fragen sammeln.
  • Tierwissen: Merkmale, Nahrung, Lebensweise und Anpassungen erschließen.
  • Lebensraum: Bedingungen, Beziehungen und jahreszeitliche Veränderungen untersuchen.
  • Forschung: wiederholt denselben Ort aufsuchen und Beobachtungen vergleichen.
  • Präsentation: Forscherbuch, Ausstellung, Audio, Plakat oder kleine Führung gestalten.
  • Handlung: eine passende, realistische Schutz- oder Informationsidee entwickeln.

Ihr könnt auch mehrere meiner Tiere aus demselben Lebensraum vergleichen. So werden Artenvielfalt und ökologische Beziehungen sichtbar, ohne dass ihr jede Folge vollständig bearbeiten müsst.

Ganztag, Hort oder Naturgruppe Wiederkehrendes Ritual mit freiwilligen Vertiefungsangeboten offen & spielerisch

Im Ganztag muss ich nicht wie Unterricht funktionieren. Ein wiederkehrender Naturclub kann Orientierung geben, ohne die freie Zeit zu verschulen.

AnkommenBeginnt mit einem kurzen Hörimpuls oder einer neuen Seite aus meinem Notizbuch.
WählenDie Kinder entscheiden zwischen Zeichnen, Lesen, Bauen, Spielen, Forschen oder Rausgehen.
TeilenEntdeckungen dürfen freiwillig gezeigt, erzählt oder in einem gemeinsamen Forscherbuch gesammelt werden.

Besonders schön finde ich die Wiederholung: ein vertrauter Ablauf, ein neues Tier und mit der Zeit immer mehr Selbstständigkeit bei Auswahl, Vorbereitung und Dokumentation.

Projekt- oder Forschertag Stationen, Exkursion, Forscherbuch und gemeinsame Präsentation größerer Rahmen

Für einen längeren Projekttag könnt ihr mehrere meiner Zugänge gleichzeitig vorbereiten. Die Kinder müssen weder dieselben Stationen besuchen noch dieselbe Reihenfolge wählen.

Mögliche Stationen

  • Hör- und Videostation mit Ellys Tierfakten, Naturfunke oder Podcastgeschichte
  • Wissensstation mit Steckbriefen und Sachbüchern
  • Spuren- und Vergleichsstation
  • Kreativstation mit Notizbuch, Zeichnung, Modell oder Lied
  • Draußenstation mit Naturmission
  • Schutzstation: Was braucht dieser Lebensraum?

Zum Abschluss könnt ihr ein Forschermuseum, einen Gesprächskreis, eine kleine Führung oder eine Sammlung offener Fragen entstehen lassen.

Schnelle Planungshilfe

Fünf Fragen führen euch zu eurem eigenen Weg mit mir

01

Wie viel Zeit?

Passt ein kurzer Impuls, eine Stunde, eine Doppelstunde oder eine Reihe über mehrere Termine?

02

Welche Gruppe?

Was bringen die Kinder an Alter, Vorwissen, Lesekompetenz, Interessen und Unterstützungsbedarf mit?

03

Welcher Lernort?

Wo könnt ihr lernen und forschen: im Klassenraum, auf dem Schulhof, im Park, im Wald, am Gewässer oder auf dem Weg nach Hause?

04

Welcher Schwerpunkt?

Soll es vor allem um Tierwissen, Beobachtung, Lebensraum, Jahreszeit, Sprache oder Schutz gehen?

05

Welche Bausteine?

Möchtet ihr nur hören, direkt hinausgehen oder mehrere meiner Zugänge frei kombinieren?

Vom Tier aus startenWählt ein Tier, das gerade zum Klassenthema oder zu eurer Umgebung passt.
Vom Ort aus startenFragt euch: Welche Arten, Spuren und Lebensraummerkmale können wir draußen wirklich beobachten?
Vom Kind aus startenFragt euch: Welche Frage, Ausdrucksform oder Tätigkeit könnte bei diesen Kindern echtes Interesse wecken?
Wo ich fachlich anknüpfe

Passend zum Lehrplan – ohne meinen offenen Weg zu verlieren

Meine Materialien sind kein amtlich zugelassenes Lehrwerk und ersetzen eure schulinterne Planung nicht. Meine wiederkehrenden Inhalte und Tätigkeiten bieten aber viele Anknüpfungspunkte an den bayerischen LehrplanPLUS – besonders im Heimat- und Sachunterricht – und an das übergreifende Bildungsziel BNE.

Heimat- und Sachunterricht · Jahrgangsstufen 1/2 Heimische Tiere, Lebensräume, Anpassungen, Nahrungsbeziehungen und jahreszeitliche Veränderungen LehrplanPLUS Bayern

Mit mir können Kinder heimische Arten kennenlernen, typische Merkmale beschreiben, Tiere ihren Lebensräumen zuordnen und erste Zusammenhänge zwischen Nahrung, Lebensraum und Jahreszeit entdecken.

Das könnt ihr mit mir tun

  • genau betrachten, zuhören und Merkmale benennen,
  • Vermutungen zum Lebensraum formulieren,
  • einfache Nahrungsbeziehungen nachvollziehen,
  • jahreszeitliche Veränderungen wiederholt beobachten und dokumentieren,
  • achtsame Regeln für Begegnungen mit Lebewesen entwickeln.
Heimat- und Sachunterricht · Jahrgangsstufen 3/4 Artenvielfalt, Wald und Gewässer, Lebensweisen, Entwicklung und menschliche Einflüsse LehrplanPLUS Bayern

In den Jahrgangsstufen 3/4 könnt ihr meine Folgen stärker vergleichend und forschend einsetzen. Mehrere Tiere aus demselben Lebensraum öffnen Fragen zu Vielfalt, Angepasstheit, Fortpflanzung, Entwicklung, Nahrungsbeziehungen und zum Einfluss des Menschen.

Das könnt ihr mit mir tun

  • Arten anhand ausgewählter Merkmale unterscheiden und vergleichen,
  • Lebensräume wie Wald, Gewässer, Garten oder Siedlungsraum untersuchen,
  • Zusammenhänge zwischen Körperbau, Verhalten und Lebensweise beschreiben,
  • positive und negative menschliche Einflüsse erkennen,
  • begründete Schutzideen für Arten und Lebensräume entwickeln.
Wiederkehrende naturwissenschaftliche Arbeitsweisen Fragen, beobachten, vergleichen, dokumentieren, kommunizieren und vorsichtig deuten prozessbezogen

Meine besondere Stärke liegt nicht nur im einzelnen Tier, sondern in den Tätigkeiten, die ihr mit jeder Folge wiederholen könnt. So kann nach und nach eine vertraute Forschungskultur entstehen.

  • eigene Fragen und Vermutungen formulieren,
  • Merkmale, Geräusche, Spuren und Veränderungen gezielt beobachten,
  • Informationen aus Geschichte, Bild, Text und eigener Erfahrung verbinden,
  • Funde zeichnerisch, sprachlich, fotografisch oder tabellarisch dokumentieren,
  • Beobachtung und Deutung voneinander unterscheiden,
  • Ergebnisse austauschen und offene Fragen benennen.

Weil mein Aufbau wiederkehrt, können Kinder zunehmend selbstständig planen, welche Informationen und Beobachtungen sie für ihre eigene Frage brauchen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung · BNE Wissen, Werte, Bewertung und verantwortliches Handeln an konkreten Naturbeispielen verbinden übergreifendes Bildungsziel

Für mich bedeutet BNE mehr als Umweltwissen. Ich nähere mich nachhaltiger Entwicklung über konkrete, kindgerechte Begegnungen mit heimischen Arten und ihren Lebensräumen.

Mögliche BNE-Verbindungen

  • Wahrnehmen: lokale Arten und Lebensräume überhaupt entdecken.
  • Verstehen: Bedürfnisse, Abhängigkeiten und menschliche Einflüsse erkennen.
  • Bewerten: verschiedene Handlungen und Schutzmöglichkeiten besprechen.
  • Handeln: kleine, realistische Beiträge entwickeln, ohne Kindern die Verantwortung für große Umweltprobleme aufzubürden.
  • Wiederkehren: Veränderungen langfristig beobachten und Erfahrungen reflektieren.
Fächerverbindende Möglichkeiten Naturthemen als Ausgangspunkt für Sprache, Kunst, Musik, Mathematik und Medienbildung individuell kombinierbar
DeutschZuhören, Fragen formulieren, Tiertexte verfassen, Ergebnisse präsentieren und Sachbegriffe verwenden.
Kunst & WerkenBeobachtungszeichnungen, Modelle, Lebensraumdarstellungen und Naturtagebücher gestalten.
Musik & BewegungTierlieder, Geräusche, Rhythmen und Bewegungsweisen aufgreifen.
MathematikBeobachtungen zählen, sortieren, messen, vergleichen und in einfachen Darstellungen festhalten.
MedienbildungAudio und Bilder gezielt als Informationsquelle nutzen und eigene Dokumentationen erstellen.
Soziales LernenGemeinsam forschen, unterschiedliche Beobachtungen respektieren und Verantwortung aushandeln.
Einsatz außerhalb Bayerns Übertragbare Kompetenzen, aber keine pauschale Lehrplanzusage Hinweis

Auch in den Curricula anderer Bundesländer findet ihr Themen wie heimische Tiere, Lebensräume, Artenvielfalt, Beobachten, Dokumentieren und Naturschutz. Die Bezeichnungen, Jahrgangsstufen und verbindlichen Kompetenzerwartungen unterscheiden sich jedoch.

Außerhalb Bayerns könnt ihr meine Kompetenzlogik als Orientierung nutzen. Bitte gleicht die konkrete Zuordnung mit dem aktuell gültigen Lehrplan eures Bundeslandes ab.

Transparenzhinweis: Die Lehrplanbezüge auf dieser Seite sind eine pädagogische Einordnung meiner Inhalte. Sie sind keine offizielle Empfehlung, Zulassung oder Prüfung durch das Bayerische Staatsministerium oder das ISB. Verbindlich bleiben immer die aktuell gültigen Lehrpläne und schulischen Vorgaben.
Jedes Kind darf einen eigenen Weg finden

Bei mir müssen nicht alle Kinder dasselbe auf dieselbe Weise tun

Ich biete verschiedene Zugänge zum selben Naturthema. So kann eine gemeinsame Tierbegegnung entstehen, während die Kinder anschließend unterschiedliche Wege wählen. Differenzierung bedeutet für mich nicht nur leichtere oder schwierigere Arbeitsblätter, sondern verschiedene Arten des Wahrnehmens, Forschens und Ausdrucks.

Unterschiedliche Zugänge Hören, lesen, betrachten, erzählen, zeichnen, bewegen, vergleichen oder draußen beobachten.
Unterschiedliche Tiefe Vom freien Staunen über eine gelenkte Forscherfrage bis zur eigenständigen Recherche und Dokumentation.
Unterschiedliche Ergebnisse Mündliche Erzählung, Zeichnung, Steckbrief, Foto, Audio, Tabelle, Modell, Plakat oder kleine Führung.

Auch die Reihenfolge darf verschieden sein: Eine Gruppe beginnt mit meiner Geschichte, eine andere mit einer Spur auf dem Schulhof. Manche Kinder brauchen zunächst einen klaren Impuls, andere entwickeln aus einer einzigen Beobachtung ihre eigenen Fragen. Bei mir soll beides möglich sein.

Für Schulen, Partner und Stiftungen

Was ich bewirken möchte auf einen Blick

Hier zeige ich euch, wie ich meine Wirkung denke: Aus frei verfügbaren Medien und Materialien können immer wieder neue Naturlerngelegenheiten entstehen. Das ist mein Ziel – aber kein Wirkungsversprechen für jede einzelne Nutzung.

1 · Angebot

Was ich bereitstelle

Ich bringe Tiergeschichten, Ellys kurze Tierfakten, Naturfunken, Wissen, Forscherfragen, Notizbuchseiten und Naturmissionen mit.

2 · Nutzung

Wie ihr mich nutzt

Ihr wählt passende Inhalte aus und verbindet das Lernen drinnen mit echten Erfahrungen draußen.

3 · Nahe Wirkung

Was zunächst entstehen kann

Kinder lernen heimische Arten kennen, stellen eigene Fragen, beobachten genauer und halten ihre Entdeckungen fest.

4 · Entwicklungsziel

Wohin der Weg führen kann

Wiederkehrende Naturerfahrungen können Wertschätzung, Selbstwirksamkeit und achtsames Handeln stärken.

SkalierbarMein pädagogischer Rahmen bleibt vertraut, auch wenn regelmäßig neue Tiere hinzukommen.
ZugangsoffenIch bleibe für Familien und pädagogische Einrichtungen kostenlos und werbefrei.
AlltagsnahViele meiner Missionen beginnen auf dem Schulhof, auf dem Weg, auf einer Wiese, im Park oder direkt vor der Haustür.
RückmeldbarEure Erfahrungen helfen dabei, meine Materialien weiterzuentwickeln und im pädagogischen Alltag noch hilfreicher zu machen.
Bevor wir hinausgehen

So forschen wir achtsam draußen

Beobachten statt störenBitte fangt keine Tiere, holt sie nicht aus ihren Verstecken, füttert oder verfolgt sie nicht. Beachtet Schutzzeiten, Schutzgebiete und örtliche Regeln.
Beobachtung und Deutung trennen„Ich sehe ein Loch“ ist eine Beobachtung. „Hier wohnt ein Tier“ ist zunächst eine Vermutung. Genau diesen Unterschied dürfen Kinder beim Forschen entdecken.
Gruppe und Ort prüfenPrüft vorher Aufsicht, Wege, Wetter, Kleidung, Barrieren, Allergien, Zecken- und Sonnenschutz sowie die Erreichbarkeit des Ortes.
Das Tier muss nicht erscheinenAuch Geräusche, Pflanzen, Spuren, Licht, Boden, Wasser und Strukturen eines Lebensraums sind wertvolle Entdeckungen.

Sammelt nicht die Tiere. Sammelt die Entdeckungen.

Meine Podcasts und Materialien sollen Naturerfahrung niemals ersetzen. Sie sollen den Blick öffnen und Kinder ermutigen, selbst achtsam wahrzunehmen.

Wählt ein Tier – ich bringe euch die passenden Bausteine

Auf meinen Seiten findet ihr Folgen, Naturmissionen, Notizbuchseiten und kostenlose Materialien. Ihr müsst dabei keine feste Reihenfolge einhalten.

Häufige Fragen

Was ihr mich vielleicht fragen möchtet

Müssen wir alle Materialien einer Folge verwenden?Nein. Jeder meiner Bausteine darf allein stehen.

Eine Geschichte, eine Frage oder eine Naturmission kann schon genug sein. Meine Materialien sind ein Angebot – kein Arbeitsplan, den ihr vollständig abarbeiten müsst.

Können wir dich auch ohne Podcast einsetzen?Ja. Ihr dürft an jeder Stelle beginnen.

Eine Beobachtung draußen, ein Steckbrief, eine Seite aus meinem Notizbuch oder ein Forscherblatt kann euer Ausgangspunkt sein. Meine Podcastgeschichte kann später dazukommen – oder ganz entfallen.

Für welches Alter sind deine Inhalte geeignet?Mein Schwerpunkt liegt im Grundschulalter, aber ihr könnt vieles anpassen.

Jüngere Kinder können mir stärker über Hören, Bilder, Bewegung und kurze Beobachtungen begegnen. Ältere Kinder können vergleichen, recherchieren, dokumentieren und ökologische Zusammenhänge vertiefen. Ihr entscheidet, welche Auswahl und Begleitung zu eurer Gruppe passt.

Brauchen wir besondere Naturkenntnisse?Nein. Wir dürfen gemeinsam fragen und suchen.

Ihr müsst nicht jede Tierart sicher bestimmen können. Ich möchte eine Haltung fördern, in der wir Beobachtungen sammeln, Vermutungen prüfen und offene Fragen aushalten. Wenn ihr unsicher seid, lasst einen Fund lieber offen, statt ihn vorschnell zu bestimmen.

Bist du ein offiziell lehrplangeprüftes Angebot?Nein. Ich zeige euch fachliche Anschlussmöglichkeiten.

Ich bin ein unabhängiges, kostenloses Naturbildungsprojekt. Die genannten Lehrplanbezüge dienen euch zur Orientierung. Die konkrete Auswahl, Prüfung und Einordnung bleibt bei der jeweiligen Schule beziehungsweise Fachkraft.

Dürfen wir dir Rückmeldungen oder eigene Einsatzideen schicken?Sehr gern – besonders eure Erfahrungen aus Schule und Ganztag helfen mir weiter.

Schreibt mir, welche Bausteine gut funktionieren, was euch im Alltag fehlt und welche Darstellung den Einsatz erleichtern würde. Ich freue mich über eure Nachricht per E-Mail.

Nutzt ihr mich in Schule oder Ganztag?

Dann freue ich mich über kurze Rückmeldungen, Praxisbeispiele und Hinweise. Erzählt mir gern, wie ich für pädagogische Einrichtungen noch übersichtlicher oder leichter einsetzbar werden kann.

Bitte sendet keine erkennbaren Kinderfotos oder personenbezogenen Lerndaten per E-Mail.