Hörgeschichte
Eine etwa 30-minütige Podcastfolge, deren vollständiges Skript, Dialoge und Dramaturgie ich selbst schreibe.
Jedes Folgenskript und jeden Liedtext schreibe ich selbst. Hier zeige ich offen, welche KI-Werkzeuge mich bei der Umsetzung unterstützen, wie ich Bilder, Materialien, Audio und Website gestalte und warum die Verantwortung für jedes veröffentlichte Ergebnis vollständig bei mir bleibt.
Passt der Einsatz künstlicher Intelligenz zu einem naturverbundenen Bildungsprojekt? Diese Frage ist berechtigt. Bei Bella Wildherz werden KI-gestützte Werkzeuge sichtbar und in mehreren Bereichen eingesetzt. Ich möchte das weder verstecken noch kleinreden.
Gleichzeitig besteht Bella nicht aus einem Knopfdruck. Jedes Skript einer Podcastfolge, jedes Kurzformat und jeder Liedtext wird von mir selbst geschrieben. Auch die Website, die Arbeitsmaterialien, Bellas Notizbuch und die fertigen Audioformate sind Produkte meiner eigenen Ideen. KI unterstützt einzelne Arbeitsschritte – sie ersetzt weder das Schreiben noch die Gestaltung, die Prüfung oder die persönliche Verantwortung.
Generierte Bilder betrachte ich nicht als fertige Ergebnisse. Ich wähle sie aus, korrigiere und überarbeite sie und setze daraus in Affinity Photo und Affinity Designer die endgültigen Bilder und Dokumente zusammen. Erst wenn sie meinem gestalterischen Anspruch entsprechen, den ich in rund zehn Jahren praktischer Grafikarbeit entwickelt habe, werden sie veröffentlicht. Diese Seite zeigt deshalb möglichst klar, wo KI unterstützt, was tatsächlich von mir entsteht und welche Spannungen ich dabei ernst nehme.
Bella Wildherz entstand aus dem Wunsch, für meine Tochter ruhige, werbefreie Naturgeschichten zu entwickeln. Daraus wurde ein kostenloses Naturbildungsprojekt, das Familien, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte ohne Bezahlschranke nutzen können.
Eine etwa 30-minütige Podcastfolge, deren vollständiges Skript, Dialoge und Dramaturgie ich selbst schreibe.
Von mir konzipierte, geschriebene und in Affinity Designer gestaltete Arbeitsblätter zum Forschen und Weiterdenken.
Ein von mir aufgebautes Tierbilderbuch, dessen Texte, Bildauswahl, Bearbeitung, Satz und Seitengestaltung ich verantworte.
Eine kleine Aufgabe, die Kinder vom Hören und Anschauen zum eigenen Entdecken nach draußen führt.
KI ist bei Bella kein einzelnes Programm, sondern eine Gruppe unterschiedlicher Werkzeuge. Sie unterstützt kreative, technische und zeitaufwendige Arbeitsschritte. Der Umfang ist je nach Inhalt unterschiedlich.
Jedes Skript für eine Podcastfolge, jedes Kurzformat und jeden Liedtext schreibe ich selbst. Themenwahl, Figurenwelt, Dialoge, Dramaturgie, Humor, Naturwissen und pädagogische Ausrichtung entstehen aus meiner Idee. Sprachmodelle können mir anschließend beim Prüfen, Straffen, Formulieren einzelner Varianten oder beim Finden sprachlicher Unstimmigkeiten helfen. Sie verfassen jedoch nicht selbstständig die veröffentlichte Folge.
Ein großer Teil der Ausgangsbilder wird mit generativen Bildwerkzeugen erzeugt. Diese Bilder sind für mich jedoch Rohmaterial, kein fertiges Produkt. Ich bestimme Motiv, Perspektive, Figurenmerkmale und Stimmung, wähle aus vielen Entwürfen aus und überarbeite Details, Farben, Bildaufbau und Fehler anschließend in Affinity Photo. Nur Bilder, die zu Bellas Welt passen und meinem über Jahre entwickelten grafischen Qualitätsanspruch genügen, werden veröffentlicht. Es handelt sich um Illustrationen – nicht um echte Naturfotos.
Die gesprochenen Rollen werden mit Text-to-Speech-Stimmen erzeugt – auf Grundlage der vollständig von mir geschriebenen Skripte. Aussprache, Betonung, Pausen, Rollenwirkung, Szenenfolge, Schnitt, Übergänge und Endkontrolle bearbeite ich selbst. Die fertige Folge ist deshalb nicht die Ausgabe eines Sprachsystems, sondern ein von mir inszeniertes und zusammengesetztes Audioformat.
Jeden Liedtext schreibe ich selbst. Tierwissen, Erzählperspektive, Reime, Aussage und die Verbindung zur jeweiligen Folge werden von mir entwickelt. KI-gestützte Musikwerkzeuge helfen anschließend bei musikalischen Entwürfen, Stimmen und Arrangements. Ich prüfe Varianten, verändere Vorgaben, verwerfe ungeeignete Fassungen und entscheide, welche Aufnahme inhaltlich und klanglich zu Bella passt.
Konzept, Seitenstruktur, Nutzerwege, Inhalte und visuelle Ausrichtung der Website stammen von mir. Ich baue und pflege sie selbst und veröffentliche sie bei Neocities. KI hilft mir bei HTML, CSS, JavaScript, Fehlersuche, Barrierefreiheit und technischen Verbesserungen. Sie setzt meine Anforderungen in Code um oder hilft bei Problemen; die Website als Gesamtprodukt folgt jedoch meiner Idee und meinen Qualitätsentscheidungen.
Arbeitsblätter, Forscherfragen, Naturmissionen und die Seiten von Bellas Notizbuch werden von mir konzipiert, geschrieben und als vollständige Dokumente aufgebaut. In Affinity Designer und Affinity Photo verbinde ich Texte, überarbeitete Illustrationen, Typografie und Seitengestaltung. Vor der Veröffentlichung prüfe ich jedes Dokument darauf, ob es verständlich, kindgerecht, druckbar und gestalterisch hochwertig ist.
KI kann beim Ordnen von Fragen oder beim Auffinden möglicher Suchrichtungen helfen. Sie ist jedoch keine ausreichende Quelle für Tierwissen. Fachliche Aussagen werden geprüft, abgeglichen und von mir verantwortet. Hinweise auf mögliche Fehler nehme ich ernst und korrigiere sie.
KI beschleunigt einzelne Schritte. Das veröffentlichte Ergebnis entsteht aber in einem von mir gesteuerten Arbeitsprozess: schreiben, auswählen, gestalten, prüfen, überarbeiten, anhören, testen und erneut verbessern.
Ich schreibe die vollständigen Skripte aller Folgen und Kurzformate sowie jeden Liedtext selbst. Damit lege ich fest, wie Bella spricht, welche Haltung sie vermittelt, wie Naturwissen erzählt wird und welche Gefühle eine Geschichte oder ein Lied bei Kindern auslösen darf.
Generierte Bilder werden ausgewählt, korrigiert und in Affinity Photo bearbeitet. In Affinity Designer setze ich daraus Arbeitsmaterialien, Notizbuchseiten und andere Dokumente zusammen. Typografie, Leseführung, Bildsprache, Abstände und Druckqualität müssen meinem gestalterischen Anspruch aus rund zehn Jahren Grafikdesign entsprechen.
Website, Dokumente und Audioformate folgen meiner Vorstellung davon, was für Kinder ruhig, verständlich, ansprechend und hochwertig ist. Rückmeldungen von Hörerinnen und Hörern sowie Nutzerinnen und Nutzern fließen fortlaufend ein: Inhalte, Darstellung, Bedienung und Materialien werden dadurch immer wieder verbessert.
Hinter Bella Wildherz stehen derzeit keine Agentur, kein festes Produktionsteam und kein finanziertes Studio. Ich entwickle das Projekt neben Familie und zwei beruflichen Tätigkeiten. KI schreibt dabei weder meine Folgen noch meine Lieder und gestaltet auch kein fertiges Material selbstständig. Sie verkürzt einzelne Produktionsschritte, während Schreiben, grafische Ausarbeitung, Audioregie, Prüfung und Veröffentlichung bei mir bleiben. Erst dadurch wird ein kostenloses Gesamtangebot in diesem Umfang möglich.
Zu einem Tier können Geschichte, Bilderbuch, Arbeitsmaterial, Lied, Kurzformate und Naturmission miteinander verbunden werden.
Die Inhalte können Familien und Einrichtungen ohne Bezahlschranke nutzen. Der KI-Einsatz ersetzt dabei keine Finanzierung, sondern überbrückt ihre derzeitige Abwesenheit.
Ich kann Fehler, neue Ideen und Rückmeldungen von Hörerinnen, Hörern, Nutzerinnen und Nutzern direkt in Skripte, Audio, Materialien und Website einarbeiten.
Die ehrliche Antwort lautet: Es gibt eine Spannung. Generative KI ist nicht immateriell und nicht automatisch nachhaltig. Rechenzentren benötigen Strom, Kühlung, Wasser und technische Hardware. Gleichzeitig lässt sich der genaue Fußabdruck einer einzelnen Text-, Bild- oder Audioerzeugung meist nicht zuverlässig von außen bestimmen.
Ich möchte Bella nicht als ökologisch folgenlos darstellen. Auch ein Projekt mit einem Naturschutzziel muss die Ressourcen seiner digitalen Werkzeuge betrachten. Der gute Zweck hebt den Energie- und Materialverbrauch nicht einfach auf.
Ebenso wäre es zu einfach, KI grundsätzlich als nachhaltig zu bezeichnen, nur weil sie einem Bildungsprojekt hilft. Entscheidend sind Umfang, Zweck, Anbieter, Infrastruktur, Wiederverwendung und die Frage, welchen tatsächlichen Nutzen eine Anwendung schafft.
Ich setze KI dort ein, wo sie einem konkreten Baustein dient und die Umsetzung für eine einzelne Person realistisch macht. Ziel ist nicht, möglichst viel zu generieren, sondern ein in sich verbundenes Angebot zu schaffen, das Kinder vom Bildschirm wegführt und zu eigenen Naturbeobachtungen anregt.
Diese Wirkung macht den Ressourceneinsatz nicht unsichtbar. Sie ist jedoch Teil einer ehrlichen Gesamtbetrachtung: Wofür wird Technik genutzt, wie bewusst wird sie eingesetzt und was entsteht daraus in der wirklichen Welt?
Ich nutze KI nicht, weil etwas technisch möglich ist, sondern wenn ein konkreter Inhalt oder Arbeitsschritt dadurch sinnvoll umgesetzt werden kann.
Vorhandene Ergebnisse sollen weiterverwendet, angepasst und verbessert werden, bevor immer neue Varianten entstehen.
Skripte, Liedtexte, Tierwissen, bearbeitete Bilder, gesetzte Dokumente und Audiofassungen werden von mir kontrolliert. KI-Ausgaben gelangen nie automatisch auf die Website oder in eine Folge.
Menschen sollen erkennen können, dass Illustrationen, Stimmen, Musik oder technische Arbeit KI-gestützt entstanden sind.
Für die Erstellung von Bella werden keine persönlichen Daten von Kindern benötigt. Rückmeldungen und Einsendungen werden nicht als Produktionsmaterial in KI-Werkzeuge gegeben.
KI macht professionelle Sprecherinnen, Illustratoren oder Entwicklerinnen nicht wertlos. Bei wachsender Finanzierung soll gezielt mehr bezahlte menschliche Zusammenarbeit möglich werden.
Rückmeldungen zum Außenauftritt von Bella haben mir gezeigt, dass die verwendeten Werkzeuge manchmal stärker wahrgenommen werden als das Schreiben, Gestalten, Prüfen und Überarbeiten dahinter. Diesen Eindruck möchte ich nicht einfach zurückweisen. Gleichzeitig möchte ich die tatsächliche Eigenarbeit deutlicher sichtbar machen und aus Rückmeldungen von Hörerinnen, Hörern, Nutzerinnen und Nutzern weiterlernen.
Bella wird derzeit von mir allein und ohne festes Produktionsteam umgesetzt. Viele Rollen entstehen deshalb noch mit Text-to-Speech. Gleichzeitig würde es dem Projekt sehr helfen, wenn nach und nach auch echte Stimmen Teil von Bellas Waldwelt werden.
Wenn du die Möglichkeit hast, deine Stimme in guter, möglichst professioneller Qualität aufzunehmen, und Bella ehrenamtlich unterstützen möchtest, könntest du einem Tier in einer Folge deine Stimme leihen. Es geht dabei nicht darum, eine ganze Folge einzusprechen: Schon eine einzelne Tierrolle kann eine Geschichte persönlicher, lebendiger und ein kleines Stück weniger von synthetischen Stimmen abhängig machen.
Jede Rolle wird auf Grundlage meines fertigen Skripts und mit klaren Hinweisen zu Figur, Stimmung und Aussprache vorbereitet. Welche Tierrolle passt und wie die Aufnahme technisch übergeben wird, besprechen wir gemeinsam. Über Menschen, die Bella auf diese sehr persönliche Weise mittragen möchten, würde ich mich von Herzen freuen.
Die Umweltwirkung von KI ist noch nicht in jedem Bereich transparent messbar. Diese unabhängigen und internationalen Quellen geben einen Überblick über Energiebedarf, direkte und indirekte Umweltwirkungen sowie die Notwendigkeit besserer Mess- und Offenlegungsstandards.
KI ist ein sichtbarer Teil der Umsetzung, aber sie ist weder Autorin noch Gestalterin von Bella. Ich schreibe jedes Skript und jeden Liedtext selbst, überarbeite die Bilder, gestalte die Dokumente in Affinity und forme aus vielen einzelnen Arbeitsschritten die fertigen Audioformate und die Website. Alles folgt meiner Vorstellung davon, was für Kinder ruhig, verständlich, ästhetisch und hochwertig ist. Rückmeldungen aus der tatsächlichen Nutzung helfen mir, dieses Gesamtprodukt fortlaufend zu verbessern. Über die verwendeten Werkzeuge möchte ich dabei so offen sprechen wie über meine eigene Arbeit und die Ziele des Projekts.